Der 26. Uhinger 24-Stunden-Benefizlauf ist auf den 25. September 2021 verschoben!

Am 15. Juni 2020 fiel die Entscheidung: Der traditionsreiche 24-Stunden-Benefizlauf in Uhingen wird wegen der Corona-Pandemie auf das nächste Jahr verschoben.

Die Entscheidungsträger, Mitglieder des Organisationsteams des 24-Stunden-Benefizlaufes und des Ausschusses des Uhinger Handels- und Gewerbevereins, waren sich bei der Sitzung am Montagabend schnell einig: Der 26. Uhinger 24-Stunden-Benefizlauf, der zum vierten Mal als Hindernislauf am letzten September-Wochenende über die Bühne gegangen wäre, kann wegen der Corona-Krise nicht stattfinden. Die Durchführung des Uhinger Sonntages mit Verkauf wird vom weiteren Verlauf der Krise abhängig gemacht.

„Wir könnten beim Benefizlauf die Bestimmungen der derzeit gültigen Corona-Verordnung nicht einhalten und müssen zum Schutz unserer Sportler, ihrer Betreuer und der Zuschauer auf die Durchführung des Events verzichten“, erklärt Rainer Frey, Vorsitzender des HGV und Mitglied des 24-Stunden-Orga-Teams, die Absage der Traditionsveranstaltung, die bereits im Februar mit 240 Startern in Vierer- und Sechser-Mannschaften restlos ausgebucht war.

Schon bei einer Besprechung Mitte Mai hatten vor allem die Vertreter des veranstaltenden Sparda-Teams Rechberghausen und Feuerwehrkommandant Erwin Frasch, Entwickler und Erbauer der Hindernisse, größte Bedenken, die geforderten Mindestabstände und die Hygiene an den geplanten 14 Hindernissen entlang der über zwei Kilometer langen Laufstrecke einhalten zu können. „Es ist völlig unmöglich, die Hindernisse ständig zu desinfizieren“, meint Ralf Scholz, der bei den letzten drei Events für die Einteilung der Marshalls an den Schikanen und die Gewährleistung der Sicherheit an der Strecke verantwortlich war. Zudem könnten die Läuferinnen und Läufer bei einem Wettrennen nicht auf Abstände achten. „Auch eine sichere Unterbringung der Mannschaften unter Wahrung der Mindestabstände ist in der Tiefgarage beim Uditorium in der bisherigen Form nicht möglich und wir müssten große Zelte auf der Stuttgarter Straße aufstellen“, gibt Rainer Frey zu bedenken und sieht die Organisation an ihre Grenzen geführt. „Wir blicken aber mit Zuversicht in das nächste Jahr“, sagt Orga-Mitglied Walter Hahn, Erfinder des 24-Stunden-Laufes. „In den nächsten Tagen werden die Mannschaften informiert und ich denke, dass fast alle gleich für 2021 melden werden, was die Rückabwicklung der bereits bezahlten Startgelder vereinfachen wird“, so Hahn.

Pressemitteilung vom 19.06.2020 – © Rolf Bayha

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